Anhand unserer Vita werden die interdisziplinären Zugänge zum Themenfeld UUX deutlich.
Cover des Praxisleitfadens zu menschzentrierter Digitalisierung

Der Autor und sein unverzichtbarer Know-how-Partner

Simon Nestler und Sven Quadflieg

Auch wenn am Ende nur ein Autor auf dem Cover dieses Praxisleitfadens steht, waren und sind es doch zwei Menschen, die sich mit ihrer Expertise und ihren Ideen in den Entstehungsprozess eingebracht haben, um diesen Praxisleitfaden entstehen zu lassen.

Daher möchten wir beide uns an dieser Stelle kurz gemeinsam vorstellen: Als Professoren arbeiten wir beiden ebenfalls im öffentlichen Sektor – an unserer Vita werden die interdisziplinären Zugänge zum Themenfeld UUX besonders gut deutlich.

Der eine wurde vor 15 Jahren im Rahmen seiner Promotion in Informatik mit der frustrierenden Erfahrung konfrontiert, dass Benutzer*innen mit seiner ganz einfachen Software partout nicht zurechtkommen wollten – und im Zuge dessen hat er sich dann immer tiefer in das Themenfeld Mensch-Computer-Interaktion verstrickt. Der andere entdeckte in vielen Jahren in der Designpraxis, dass Design ein großartiges Mittel ist, um Menschen in ihren alltäglichen Handlungen zu helfen und zu erfreuen – und hat im Zuge seiner Promotion bemerkt, dass die Erkenntnisse aus Designtheorie und -forschung zu vielfältigen, praktischen Implikationen für den öffentlichen Sektor führen.
Simon Nestler

Simon Nestler

Aus den einzelnen Bruchstücken dessen, was ich zu wissen glaube, formen sich immer wieder ganz neue Erkenntnisse.

Ich liebe es, mich mit neuen Themen zu beschäftigen, spannende Bücher zu lesen und interessante Herausforderungen zu lösen. Denn es ist eine tolle Erfahrung, wenn sich aus den einzelnen Bruchstücken dessen, was ich zu wissen glaube, immer wieder ganz neue Erkenntnisse formen. In meiner Lehre, Forschung und Beratung leitet mich dabei das Bewusstsein, dass auch diese vermeintlichen Erkenntnisse wiederum auch nur etwas größere Bruchstücke sind – so wie es Paulus in einem seiner Briefe (1. Korinther 13, 9) beschreibt: Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk (Lutherbibel, 2017).

Seit ich vor 15 Jahren die ersten UUX-Methoden genutzt habe, um für Rettungskräfte eine mobile Benutzer*innenschnittstelle zu entwickeln, sind Projekte im öffentlichen Sektor eine feste Konstante meiner beruflichen Tätigkeit. Ich berate seitdem Behörden zu Usability, Benutzer*innenerlebnissen, Softwareergonomie und Barrierefreiheit. Meine UUX-Gutachten unterstützen Behörden dabei auf Grundlage von Usability-Tests, Heuristischen Evaluationen, Cognitive Walkthroughs, Online-Befragungen, Interviews und Fokusgruppen bei der Verbesserung von Fachanwendungen und Webportalen. Seit 2011 bin ich zudem Professor für Mensch-Computer-Interaktion und seit 2019 arbeite ich in dieser Rolle an der Technischen Hochschule Ingolstadt.

Besonders am Herzen liegt mir die fachliche Vernetzung im Bereich der menschzentrierten Digitalisierung. Aktuell bin ich Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft für Informatik, des Ausschusses für Barrierefreie Informationstechnik der Überwachungsstelle des Bundes für barrierefreie Informationstechnik sowie Mitglied der German UPA, dem Berufsverband für Usability und User Experience Professionals.
Sven Quadflieg

Sven Quadflieg

Aus den ersten abstrakten Ideen werden auf einmal konkrete Lösungen.

Es ist eine große Freude, Dinge entstehen zu sehen: Wenn aus ersten abstrakten Ideen auf einmal konkrete Lösungen werden, die dann dabei helfen, Probleme zu lösen, ist das ein tolles Gefühl – und für mich der spannendste Punkt im Designprozess. Ich bin seit mehr als 10 Jahren als Designer tätig – und freue mich darüber, in sehr unterschiedlichen Kontexten sehr verschiedene Menschen zu beraten und – gerne auch partizipativ – Gestaltungslösungen zu konzipieren, die zum einen von großer Funktionalität geprägt sind, ebenso aber eine formale gestalterische Qualität haben.

Seit 2017 bin ich Professor für Design an der Hochschule Hamm-Lippstadt und unterrichte dort Design an der Schnittstelle zur Informatik. In meinen theoretischen Arbeiten interessiert mich vor allem das politische Design, der Themenbereich des Social Design und die Gestaltung im Kontext von Algorithmen. Ich bin Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung und im International Gender Design Network
Cover des Praxisleitfadens zu menschzentrierter Digitalisierung

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