Menschzentrierte Gestaltung

Der Mensch im Zentrum der Transformation

Unsere ingenieurwissenschaftliche Stärke hat fundamentalen Einfluss auf die Wahrnehmung und Ausgestaltung von Technologien. Zwei Dinge sind für die Entwicklung von neuen Technologien von zentraler Bedeutung: Ein umfassendes Verständnis des Problems und ein vollständiges Bild der technischen Möglichkeiten.

Unsere heutigen Computertechnologien - sowohl im behördlichen als auch im außerbehördlichen Kontext - sind ein Ergebnis dieser Prozesse. In der Vergangenheit hat uns dieser Prozess zu großen Innovationen und enormen Wohlstand verholfen. Dieser Wohlstand basiert auf zwei Säulen: Die Komplexität der Technologien ist beherrschbar und der Mensch kann sich an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen.

Durch die Digitalisierung wird die Beherrschbarkeit der Komplexität nun jedoch erstmalig auf die Probe gestellt. Die Informationsmengen wachsen exponentiell, das Filtern zwischen Wichtigem und Unwichtigem fällt zunehmend schwerer. Die menschzentrierte Gestaltung liefert ein Konzept für dieses Ungleichgewicht: Gemeinsam mit den technischen Möglichkeiten werden die menschlichen Bedürfnisse in die Waagschale geworfen.

Mehrere Personen stehen im Fokus

Menschzentrierte Gestaltung ist eine Herangehensweise bei der Gestaltung und Entwicklung von Systemen, die darauf abzielt, interaktive Systeme gebrauchstauglicher zu machen, indem sie sich auf die Verwendung des Systems konzentriert und Kenntnisse und Techniken aus den Bereichen der Arbeitswissenschaft / Ergonomie und der Gebrauchstauglichkeit anwendet.

DIN EN ISO 9241-11

Menschzentrierte Gestaltung

So gelingt die Praxis

Zwei Mitarbeiter:innen präsentieren an einer Pinnwand

Eine Mitarbeiterin erklärt etwas am Computer

Praktisch richtet sich der Prozess der menschzentrierten Gestaltung an den Erwartungen und Bedürfnissen der Benutzer:innen aus. Genau genommen geht der Prozess sogar noch einen Schritt tiefer: Durch menschzentrierte Gestaltung werden die Benutzer:innen einfach wieder zu Menschen. Die Reduktion der Menschen auf Benutzer:innen wird aufgehoben, der Computer wird damit zu einem Werkzeug, das von Menschen gesteuert wird.

Der Prozess der menschzentrieten Gestaltung ordnet alle Tätigkeiten der Systementwicklung den folgenden vier Phasen zu: Erhebung des Nutzungskontextes, Erhebung der Nutzungsanforderungen, Entwicklung einer Gestaltungslösung und Evaluation der Gestaltungslösung. Im Rahmen dieses iterativen Prozesses nimmt die technologische Innovation, die menschliche Bedürfnisse bestmöglich unterstützt, dann Schritt für Schritt Gestalt an.

Der Prozess der menschzentrierten Gestaltung ist der Königsweg, wenn gebrauchstaugliche Systeme entwickelt werden sollen. Denn eine gute Usability und User Experience ist das Ergebnis einer konsequenten Ausrichtung an den Bedürfnissen der das System zukünftig nutzenden Menschen. Behörden können beispielsweise im Rahmen eines Consultings praktisch lernen, wie sie den Prozess der menschzentrierten Gestaltung in der eigenen Behördenkultur verankern können.

Menschzentrierte Gestaltung betachtet die Benutzer:innen als Menschen; und der Computer ist einfach ihr Werkzeug.

Prof. Dr. Simon Nestler
Inhaber

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zu menschzentrierter Gestaltung

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