Gebrauchstauglichkeit

Nutzbare Technologien entwickeln

Mit gebrauchstauglicher Software können Benutzer:innen ihre Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen. Durch den Fokus auf Gebrauchstauglichkeit ändert sich für Behörden und für diese tätige Dienstleister die Vorgehensweise bei der Entwicklung von Softwaresystemen.

Die Erwartungen und Bedürfnisse der Benutzer:innen stehen dabei im Mittelpunkt der menschzentrierten Gestaltung von Softwaresystemen. Zentraler Erfolgsfaktor ist neben der Erfüllung der funktionalen Anforderungen die erfolgreiche Nutzbarmachung des soziotechnischen Systems.

Die frühzeitige und wissenschaftlich fundierte Erhebung von Nutzungskontext und Nutzungsanforderungen sind für die Entwicklung von gebrauchstauglicher Software dabei von zentraler Bedeutung. Doch auch jede bereits bei Behörden im Einsatz befindliche Software sollte, beispielsweise im Rahmen eines UUX Gutachtens, objektiv und anhand von wissenschaftlichen Kriterien evaluiert werden.

Die Funktionsweise wird analysiert; schematische Darstellung

Gebrauchstauglichkeit ist das Ausmaß, in dem ein System, ein Produkt oder eine Dienstleistung durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.

DIN EN ISO 9241-11

Gebrauchstauglichkeit

So gelingt die Praxis

Mehrere Personen beugen sich diskutierend über ein Smartphone

Mehere Personen entwerfen gemeinsam ein Konzept

Der Weg zu besserer Gebrauchstauglichkeit in der öffentlichen Verwaltung eingesetzten Software besteht aus mehreren Komponenten. Wichtige Grundlage für die verschiedenen Bausteine, insbesondere für die erfolgreiche Implementierung der verschiedenen Methoden, ist dabei zunächst einmal die Etablierung eines kollektiven Bewusstseins innerhalb der Behörde.

Eine grundlegende Beratung von Personalrät:innen, Schwerbehindertenvertreter:innen, IT-Expert:innen, Fachexpert:innen und Softwaredienstleister:innen, beispielsweise im Rahmen von multiperspektivischen Fokusgruppen, ist in vielen Fällen ein guter erster Einstieg in das Themenfeld.

Die praktischen Vorteile von gebrauchstauglichen Systemen liegen auf der Hand; gute Gebrauchstauglichkeit scheitert in der Praxis nicht an Ignoranz, sondern schlicht an Unwissenheit. Der Paradigmenwechsel zu mehr Gebrauchstauglichkeit bedeutet für Behörden daher stets zweierlei: Einerseits gibt die menschzentrierte Gestaltung den Benutzer:innen bei technologischen Entscheidungen eine Stimme und andererseits werden alle durch die Einführung von menschzentrierten Gestaltungsprozessen betroffenen Stakeholder:innen aktiv involviert.

Gute Gebrauchstauglichkeit scheitert in der Praxis nicht an Ignoranz, sondern schlicht an Unwissenheit.

Prof. Dr. Simon Nestler
Inhaber

Ihr erster Schritt

zu besserer Gebrauchstauglichkeit

Person im Gespräch

Kostenlose Beratung

Vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses, telefonisches Beratungsgespräch. In diesem Gespräch identifizieren wir gemeinsam den passenden ersten Schritt, um in Ihrer Behörde die Gebrauchstauglichkeit zu verbessern.

Termin vereinbaren

Alternativ erreichen mich für die Terminvereinbarung auch per Email oder telefonisch.

Folgendes könnte Sie auch interessieren

Städte und Kommunen müssen im Themenfeld Gebrauchstauglichkeit Individualität und Konsistenz in Einklang bringen. In meinem Beitrag erhalten Sie hilfreiche Impulse für die kommunalen Schwerpunkte in Bezug auf Gebrauchstauglichkeit.

mehr erfahren

Die Stärken des Föderalismus lassen sich in Landesbehörden gewinnbringend für die Fokussierung auf UUX nutzen. Nutzen Sie meine Empfehlungen, um in Ihrem Bundesland einen Beitrag zu besserer Gebrauchstauglichkeit zu leisten.

mehr erfahren

Die Digitale Transformation führt im Themenfeld UUX für Bundesbehörden zu vielfältigen Herausforderungen. Setzen Sie durch den Fokus auf Gebrauchstauglichkeit die richtigen Schwerpunkte für die digitale Transformation.

mehr erfahren