Cognitive Walkthrough

Mithilfe von Expert*innen die UX analysieren

Der Cognitive Walkthrough gehört genau wie die Heuristische Evaluation zu den inspektionsbasierten Methoden. Beispielsweise gemeinnützige Unternehmen sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts kommt er besonders in frühen Phasen der Entwicklung zum Einsatz. Im Gegensatz zu Usability Tests wird für den Cognitive Walkthrough noch keine vollständig funktionsfähige Fachanwendung benötigt.

Der Cognitive Walkthrough ermöglicht stattdessen eine detaillierte Analyse der UUX von frühen Gestaltungslösungen, wie beispielsweise Mockups und Prototypen. UUX Expert*innen gehen in einem Cognitive Walkthrough die jeweiligen Interaktionsprozesse Schritt für Schritt durch. In jedem der Schritte identifizieren sie strukturiert und systematisch die potentiellen Hürden in Bezug auf Gebrauchstauglichkeit, Softwareergonomie, Usability, User Experience und Barrierefreiheit.

Schematische Darstellung einer guten Idee

There are many usability methods that do not require users to be directly involved since they rely on other sources of information about user issues. They should be used to complement the active involvement of users.

ISO/TR 16982

Cognitive Walkthrough

So gelingt die Praxis

Ein Mitarbeiter sitzt vorm Rechner

Zwei Mitarbeiter*innen am Entwerfen

Im Kontext des OZG wird für die erfolgreiche Durchführung eines Cognitive Walkthrough ein gutes Verständnis von Nutzungskontext und Nutzungsanforderungen benötigt. Insbesondere die im Rahmen des Nutzungskontextes stattfindende Analyse von Aufgaben, Benutzern, Werkzeugen und Umgebung sorgt für die notwendige Fokussierung des Cognitive Walkthrough: Ein derart gut vorbereiteter Cognitive Walkthrough fokussiert sich auf die besonders fundamentalen Interaktionsprozesse.

Der Cognitive Walkthrough erfordert neben einem umfassenden Aufgabenverständnis auch eine hohe Expertise im Bereich des Themenfeldes UUX. Die UUX Expert*innen benötigen Erfahrungen in den Bereichen Gebrauchstauglichkeit, Softwareergonomie, Barrierefreiheit, User Experience und Usability. Diese Expertise ist zentrale Grundlage für eine möglichst breite und umfassende Identifikation von möglichen Interaktionsproblemen.

Die Stärke des Cognitive Walkthrough ist die umfassende Analyse von möglichen Problemen. Die Herausforderung beim Cognitive Walkthrough ist hingegen, dass durch einen isolierten Walkthrough eine Priorisierung der Hürden nur mit Einschränkungen möglich ist. In der Praxis kombinieren Behörden auf Ebene der Kommunen, der Länder oder des Bundes diese Methode daher beispielsweise mit einem oder mehreren Usability Tests. Der üblicherweise nachgelagerte Usability Test leistet einen wertvollen Beitrag für die praktische Einordnung und Gewichtung der verschiedenen Erkenntnisse.

Heuristische Evaluationen mit ein bis zwei UUX Expert*innen sind sehr effektiv; insbesondere, wenn diese Methode durch Usability Tests ergänzt wird.

Prof. Dr. Simon Nestler
Inhaber

Ihr erster Schritt

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